Die Nachrichten
Die Nachrichten

Ständige ImpfkommissionAstrazeneca-Vakzin auch weiterhin nur für über 60-Jährige

In einer Hausarztpraxis stehen Ampullen des Corona-Impfstoffs des Schwedisch-Britischen Herstellers AstraZeneca auf einem Tisch. (dpa)
Corona-Impfstoff von AstraZeneca: Die Stiko bleibt bei ihrer Empfehlung, das Vakzin nur bei über 60-Jährigen einzusetzen. (dpa)

Die Ständige Impfkommission bleibt bei ihrer Empfehlung, das Astrazeneca-Vakzin nur bei über 60-jährigen Menschen einzusetzen.

Die Europäische Arzneimittelbehörde hatte den Impfstoff zuletzt für alle Altersgruppen empfohlen. Stiko-Chef Mertens sagte im ZDF, die Arzneimittelbehörde bewerte auf Grundlage der Frage, was für die gesamte Bevölkerung der Europäischen Union von Vorteil sei. In Deutschland sei die Situation dagegen etwas anders. Man sei hierzulande nicht so abhängig von Astrazeneca und könne Impfstoffe verschieben. Damit werde derselbe Effekt erzielt, aber das Risiko für schwere Nebenwirkungen in einer bestimmten Altersgruppe deutlich reduziert. Mertens betonte, man halte solche sogenannten Kreuzimpfungen für unbedenklich.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen.

+ Covid-19: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand 08.04.)

Test und Schutz

+ Neue Empfehlung: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Astrazeneca-Entscheidung (Stand: 08.04.)
+ Impfungen: Nun auch in Arztpraxen (Stand: 06.04.)
+ Impfstoffe: Wann auch Kinder geimpft werden könnten (Stand 26.03.)
+ Impfungen: Was über die Nebenwirkungen der Impfstoffe bekannt ist (Stand 08.04.)
+ Erkrankte: Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Medikamenten (Stand: 08.03.)

Ansteckung und Übertragung

+ Übertragung: Welche Rolle Aerosole spielen (Stand: 22.01.)
+ Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? (Stand: 02.04.)
+ Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 06.04.)

Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

Diese Nachricht wurde am 08.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.