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Ständige ImpfkommissionNach Erstimpfung mit AstraZeneca kann anderes Vakzin eingesetzt werden

Fünf Spritzen liegen nebeneinander, die Nadeln in Dosen eines Corona-Impfstoffes, 2. April 2021, USA (imago / Zuma / Brad Horrigan)
Die Stiko hält es für problemlos, Menschen mit unterschiedlichen Wirkstoffen zu impfen (imago / Zuma / Brad Horrigan)

Die Ständige Impfkommission hält so genannte Kreuzimpfungen mit Astrazeneca und einem anderen Vakzin für unbedenklich.

Man sei in der Kommission "absolut überzeugt", dass es kein Sicherheitsrisiko darstelle, wenn die erste Impfdosis mit einem anderen Präparat erfolge als die zweite Impfung, sagte der Vorsitzende der Kommission, Mertens, den Fernsehsendern RTL und ntv. Bei einer solchen Kreuzimpfung komme es nicht zur Konkurrenz zwischen den Impfstoffen im menschlichen Körper. Die Stoffe seien nach etwa zehn Tagen abgebaut.

Die Impfkommission bleibt aber weiter bei ihrer Empfehlung, das Präparat von Astrazeneca nur bei Menschen über 60 Jahren einzusetzen. Die Europäische Arzneimittelbehörde hatte den Impfstoff zuletzt für alle Altersgruppen empfohlen.

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Diese Nachricht wurde am 09.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.