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Ständige ImpfkommissionStiko-Chef Mertens: Impfstoff-Knappheit war nicht vorhersehbar

Zwei Phiolen mit dem Coronaserum-Impfstoff von AstraZeneca. Dazwischen liegt eine Spritze. (imago/Martin Wagner)
Weniger Lieferugnen als vereinbart: Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca. (imago/Martin Wagner)

Die Lieferengpässe bei den Corona-Impfstoffen waren nach Ansicht der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut nicht abzusehen.

Der Chef der Kommission, Mertens, sagte im ZDF, als die Vorverträge mit den Herstellern gemacht worden seien, habe man nicht gewusst, welcher Impfstoff zuerst zur Zulassung komme. Deshalb habe man mehrere Katzen im Sack kaufen müssen. Die jetzigen Probleme seien sehr unerfreulich, könnten aber nur von den Herstellern selbst gelöst werden, betonte Mertens.

Nach den Lieferproblemen bei Pfizer und Biontech hatte vergangene Woche auch der britisch-schwedische Konzern Astrazeneca angekündigt, zunächst weniger Dosen an die EU abzugeben als geplant. Die Zulassung dieses Impfstoffs wird in Kürze erwartet.

Die Experten der Ständigen Impfkommission beraten die Bundesregierung.

Diese Nachricht wurde am 25.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.