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StatistikMenschen mit Migrationshintergrund in NRW sprechen zu Hause vorwiegend Deutsch

Eine Person wischt den Küchentisch mit einem Lappen ab, im Hintergrund macht sich ein Mann an Schränken über der Spüle zu schaffen.  (picture alliance / dpa / Lehtikuva / Jarno Mela)
In nordrhein-westfälischen Haushalten wird vor allem Deutsch gesprochen, dann Türkisch, Russisch, Polnisch und Arabisch. (picture alliance / dpa / Lehtikuva / Jarno Mela)

Rund 60 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen sprechen zu Hause vorwiegend Deutsch.

Dies geht aus der Zuwanderungs- und Integrationsstatistik hervor, die NRW-Integrationsminister Stamp dem Düsseldorfer Landtag zuleitete. Als weitere Sprache folgen Türkisch (9,8 Prozent), Russisch (5,6 Prozent) und Polnisch (4,3 Prozent). Ebenfalls 4,3 Prozent der Migranten sprechen zu Hause Arabisch.

Der Gebrauch der deutschen Sprache hängt offenbar von der Bildung und der sozialen Stellung ab. Personen ohne allgemeinbildenden Schulabschluss sprechen laut Statistik zu 31,2 Prozent Deutsch. Bei einer Fachoberschulreife liegt die Quote bei 68,4 Prozent. Knapp zwei Drittel der erwerbstätigen Menschen mit Migrationshintergrund (64,3 Prozent) sprechen zu Hause überwiegend Deutsch, bei den Erwerbslosen sind es mit 48 Prozent weniger als die Hälfte.

In NRW haben laut Statistik 5,1 Millionen Menschen einen Migrationshintergrund. Das sind 28,7 Prozent der Gesamtbevölkerung.