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StatistikSpahn erfreut über Zunahme von Organspenden

Ein Mann in grüner OP-Kleidung trägt einen Styropor-Behälter für den Transport von Spenderorganen an einem Operationssaal vorbei. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
Ein Spenderorgan wird in einem keimfreien Behälter schnellstmöglichst in ein Transplantationszentrum zum Patienten transportiert. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

Bundesgesundheitsminister Spahn hat sich erfreut über die gestiegene Zahl von Organspenden gezeigt.

Die Kampagnen der Bundesregierung zeigten Wirkung, erklärte der CDU-Politiker. Auch die Debatte um die Widerspruchslösung sorge dafür, dass sich mehr Menschen Gedanken über das Thema machten. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Brysch, sprach von einem Lichtblick. Der Anstieg der Spenderzahlen sei aber kein Erfolg der teuren Werbekampagnen. Der Schlüssel zu mehr Organspenden sei vielmehr eine gute Organisation in den Krankenhäusern.

Nach Angaben der Stiftung Organtransplantation gab es im vergangenen Jahr 955 Spender. Das entspricht einer Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aktuell warten rund 9.400 Patienten auf ein Spenderorgan.