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Statistisches BundesamtJugendämter nahmen weniger Jugendliche in Obhut

"Jugendamt" ist am 14.09.2017 auf einem Schild in Dresden (Sachsen) zu lesen.  (picture-alliance / dpa / Arno Burgi)
2019 weniger Jugendliche in Obhut genommen als im Vorjahr (picture-alliance / dpa / Arno Burgi)

Die Jugendämter haben im vergangenen Jahr rund 49.500 sogenannte Inobhutnahmen zum Schutz Minderjähriger eingeleitet.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, waren das knapp 3.100 Fälle und damit 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Hauptgrund dafür sei ein deutlicher Rückgang an Inobhutnahmen von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Mit 38 Prozent wurden die meisten Schutzmaßnahmen wegen Überforderung eines oder beider Elternteile getroffen. Die unbegleitete Einreise aus dem Ausland stand mit 17 Prozent an zweiter Stelle, gefolgt von Anzeichen für Vernachlässigungen mit 14 Prozent.

Bei Inhobhutnahmen werden Kinder und Jugendliche zum Beispiel in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht.

Diese Nachricht wurde am 17.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.