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Statistisches BundesamtStaatsschulden wegen Coronakrise auf Rekordniveau

Säcke mit Euro-Zeichen (imago/photothek/Thomas Trutschel)
Corona-Pandemie: Staatsschulden auf Rekordniveau (imago/photothek/Thomas Trutschel)

Die öffentlichen Schulden in Deutschland sind wegen der enormen Kosten durch die Corona-Pandemie auf einen Rekordwert gestiegen.

Die Verschuldung von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung betrug Ende September insgesamt 2.195,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das sind 15,6 Prozent oder fast 300 Milliarden mehr als Ende des vergangenen Jahres. Am deutlichsten war die Zunahme beim Bund; dort stieg die Verschuldung um 20,3 Prozent.

Die Behörde erklärte, der Anstieg der Staatsschulden sei im Wesentlichen in der Aufnahme finanzieller Mittel für Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise begründet. Seit Ende 2012 waren die öffentlichen Schulden jedes Jahr gesunken.

Diese Nachricht wurde am 22.12.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.