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Staudamm-KonfliktUNO ruft Äthiopien, Ägypten und Sudan zu politischer Lösung auf

Das Bild zeigt die Baustelle des "Großen Renaissance-Staudamms" am Blauen Nil in Äthiopien.  (AFP / EDUARDO SOTERAS)
Der Renaissance-Staudamm in Äthiopien (AFP / EDUARDO SOTERAS)

Im Streit um den künftig größten Staudamm Afrikas haben die Vereinten Nationen Äthiopien, Ägypten und den Sudan zu einer Einigung aufgerufen.

Mit politischem Willen könnten noch offene technische und rechtliche Meinungsverschiedenheiten überwunden werden, erklärte UNO-Untersekretärin DiCarlo in New York. Dort war der Staudamm des Blauen Nils Thema einer virtuellen Sitzung des UNO-Sicherheitsrats. Ägypten hatte das Gremium um Vermittlung in dem Konflikt gebeten. Äthiopien will seinen neuen Staudamm 2022 in Betrieb nehmen. Sudan und Ägypten fürchten um ihre Wasserversorgung, die größtenteils vom Nilwasser abhängt. Eigentlich soll die Flutung des Beckens in Kürze beginnen. Äthiopien betonte, man werde an dem Zeitplan festhalten. Ägypten hatte zuvor behauptet, man habe sich darauf verständigt, keine einseitigen Schritte zu unternehmen.