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Steigender StrombedarfMetall-Arbeitgeber für Rückkehr zur Atomenergie

Dampf steigt aus den Kühltürmen des Atomkraftwerks (AKW) Grohnde im Landkreis Hameln-Pyrmont auf. (picture alliance/dpa /Julian Stratenschulte)
Ab Ende 2022 soll Schluss sein mit der Atomenergie in Deutschland. (picture alliance/dpa /Julian Stratenschulte)

Wegen des steigenden Strombedarfs in Deutschland plädiert der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Wolf, für eine Rückkehr zur Kernenergie.

Vor allem die Zunahme der Elektromobilität werde in den kommenden Jahren den Bedarf steigen lassen und das bei einem gleichzeitigen Ausstieg aus der Kohle, sagte Wolf der "Bild"-Zeitung. Deutschland sollte sich nicht von anderen Ländern abhängig machen, wo man den Atom- und Kohlestrom dann teuer einkaufen müsste.

Zu diesem Thema hatte sich zuletzt Unionskanzlerkandidat Laschet geäußert. In der Fernsehdebatte der drei Bewerber um das Kanzleramt sprach er sich für mehr Ökostrom aus, warb aber insgesamt für einen moderaten Weg. Die Reihenfolge sei falsch gewesen, erst aus der Atomkraft und dann aus der Kohleverbrennung auszusteigen, betonte Laschet.

Diese Nachricht wurde am 17.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.