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SteinmeierBundespräsident bezeichnet AfD als antibürgerlich

Steinmeier redet an einem Pult mit zwei Mikrofonen und breitet dabei beide Arme aus. Im Hintergrund ein lilafarbener Vorhang und eine Fahne mit dem Bundesadler. (Swen Pförtner / dpa)
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. (Swen Pförtner / dpa)

Bundespräsident Steinmeier betrachtet die AfD nicht als bürgerliche Partei.

Bürgertum, Rechtsstaat und individuelle Freiheitsrechte gehörten zusammen, sagte Steinmeier dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Wer sich in dieser Tradition sehe, der könne nicht gleichzeitig einem ausgrenzenden, autoritären oder gar völkischen Denken huldigen. Das sei das Gegenteil von bürgerlich: Es sei antibürgerlich, betonte das Staatsoberhaupt.

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, Gauland, warf Steinmeier vor, den Boden der Neutralität zu verlassen. Ein Bundespräsident sollte sich nicht in Parteipolitik einseitig einmischen, erklärte Gauland.