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SteinmeierStädte dürfen nicht zum sozialen Kampfplatz werden

Baden-Württemberg, Heilbronn: "Die Stadt im Werden" steht vor der Eröffnung der Bundesgartenschau in einem Teleskop über den Gebäuden der Stadtausstellung. Die Bundesgartenschau findet 17. April bis zum 6. Oktober statt. (dpa/Sebastian Gollnow)
Bundesgartenschau Heilbronn (dpa/Sebastian Gollnow)

In der Debatte um Wohnungsnot in deutschen Städten hat Bundespräsident Steinmeier Pragmatismus angemahnt.

Ideologische Grabenkämpfe schafften keine neuen Wohnungen, sagte Steinmeier bei der Eröffnung der Bundesgartenschau im baden-württembergischen Heilbronn. Es brauche vielmehr beherzte Kommunen, Investoren, Bauherren und Stadtplaner, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst seien. Die Städte dürften nicht zum sozialem Kampfplatz um das Wohnen werden. Als vorbildhaft bezeichnete der Bundespräsident die Stadt Heilbronn. Grundstücke seien hier nicht an den Meistbietenden verkauft worden, sondern an denjenigen mit dem besten Konzept. - Heilbronn hat auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs einen Stadtteil für 3.500 Menschen entwickelt, der mit 51 Prozent Mietwohnungen auf soziale Mischung setzt.