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SterbehilfeVerhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht geht weiter

Das Foto vom 10.07.2012 zeigt eine Außenaufnahme des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. (dpa/Uli Deck)
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe - Außenaufnahme (dpa/Uli Deck)

Das Bundesverfassungsgericht setzt am Vormittag seine Verhandlung über das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe fort.

Dann geht es um die rechtliche Bewertung des Paragrafen 217 im Strafgesetzbuch. Seit Ende 2015 steht Sterbehilfe als Dienstleistung in Deutschland unter Strafe. Mit dem Verbot will der Gesetzgeber verhindern, dass Suizidhilfe-Vereine ihre Angebote für zahlende Mitglieder ausweiten. Das Verbot umfasst aber auch die wiederholte unentgeltliche Unterstützung. Einige Palliativmediziner befürchten deshalb, sich bei der Betreuung ihrer Patienten ebenfalls strafbar zu machen.

In Karlsruhe geklagt haben schwerkranke Menschen, Ärzte und professionelle Suizidhelfer. Das Urteil wird in einigen Monaten verkündet.