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StartseiteHistorische AufnahmenVerdis "Quattro Pezzi Sacri"28.11.2019

SternstundenVerdis "Quattro Pezzi Sacri"

Die "Vier Geistlichen Stücke" entstanden in der letzten Lebensphase von Giuseppe Verdi und wurden 1897 veröffentlicht. Das abschließende "Te Deum" ist seine letzte größere Komposition und es hat sich von Anfang an als singuläres Werk einen festen Platz im Konzertrepertoire erobert.

Carlo Maria Giulini stand zum ersten Mal 1944 am Dirigentenpult, als er das Festkonzert zur Befreiung Italiens durch die Aliierten leitete. Hier ist er auf einem Schwarz-Weiß Foto zu sehen mit Dirigentenstab im Profil (imago stock&people / Werner Neumeister)
Carlo Maria Giulini stand zum ersten Mal 1944 am Dirigentenpult, als er das Festkonzert zur Befreiung Italiens durch die Aliierten leitete (imago stock&people / Werner Neumeister)
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Nach der Komposition der Opern "Aida" und "Falstaff" sowie der "Messa da Requiem" erinnerte sich Giuseppe Verdi wieder an seine Anfänge als Kirchenmusiker und schuf in seiner letzten Schaffensphase auch verschiedene kleinere religiöse Werke.

Die "Quattro Pezzi Sacri", hatte er zunächst unabhängig voneinander konzipiert, sie dann aber 1897 als Zyklus veröffentlich.

Die "Vier geistlichen Stücke", das sind: "Ave Maria", "Stabat Mater", "Laudi alla Vergine Maria" und "Te Deum" in ganz unterschiedlicher Besetzung. Obwohl sich Arturo Toscanini sehr für diese Kompositionen eingesetzt hatte, galten sie lange Zeit als nicht so qualitativ hochwertig wie andere Werke.

Carlo Maria ist es hier gelungen, zusammen mit dem Philharmonia Chorus und dem Philharmonia Orchestra London, eine sehr eindrückliche, fast schon monumentale Interpretation, mit vielen hochdramatischen wie auch ganz innigen Momenten zu schaffen.

Verdi selbst hielt das abschließende Te Deum für sein bestes Werk, und es wurde kolportiert, dass er sich wünschte, dass die Partitur mit in sein Grab gelegt werden sollte.

Giuseppe Verdi
"Quattro Pezzi Sacri" für gemischten Chor und Orchester
Janet Baker, Mezzo-Sopran
Philharmonia Chorus and Orchestra, London
Leitung: Carlo Maria Giulini

Aufnahme vom Dezember 1962

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