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Steven Spielberg"'Schindlers Liste' heute wichtiger denn je"

Oskar Schindler (Liam Neeson, l) und sein jüdischer Buchhalter Itzhak Stern (Ben Kingsley) stellen an der Schreibmaschine die Liste zusammen. (Universal Pictures/dpa-Bildfunk )
Oskar Schindler (Liam Neeson, l) und sein jüdischer Buchhalter Itzhak Stern (Ben Kingsley) stellen die Liste zusammen. (Universal Pictures/dpa-Bildfunk )

Regisseur Steven Spielberg hält die Botschaft seines Films "Schindlers Liste" heute für noch wichtiger als in den 90er-Jahren.

"Es ist die perfekte Zeit, den Film noch einmal zu veröffentlichen. Wahrscheinlich noch wichtiger, als damals", betonte Spielberg 25 Jahre nachdem sein Film in den Kinos anlief. Das mit einem Oscar ausgezeichnete Drama über das Leben des Industriellen Oskar Schindler, der während des Zweiten Weltkriegs über 1.000 Juden in seinen Betrieben beschäftigte und damit vor dem Tod rettete, wird zum Jubiläum in einigen US-Kinos wieder gezeigt. In den "NBC Nightly News" sagte der 71-jährige Spielberg: "Heute steht mehr auf dem Spiel als damals".

Der Regisseur will jungen Leuten die Botschaft auf den Weg geben, dass man Hass heute ernster nehmen müsse als die Jahre zuvor. "Wenn einzelne Menschen hassen, ist das schrecklich. Aber wenn dieser Hass organisiert daherkommt und industrialisiert wird, führt dies zu einem Völkermord."