
Konkret handelt es sich demnach umHolz von Fichten, die zwischen 1645 und 1715 gewachsen sind, und zwar im Tal Val di Fiemme in den italienischen Alpen. Diese Bäume waren besonders langsam gewachsen, weil es in dem Zeitraum weniger Sonnenaktivität gab und es eher kühl war. Die Jahresringe im Holz waren deswegen besonders dünn und regelmäßig - und deshalb aus Sicht Stradivaris wohl perfekt, um damit ein Instrument zu bauen.
Als weltweit noch erhalten gelten lediglich mehrere hundert Streichinstrumente des berühmten Instrumentenbauers. Neben Geigen stellte er vor über 300 Jahren etwa auch Bratschen und Celli her. Antonio Giacomo Stradivari starb am 18. Dezember 1737 in Cremona. Sein Geburtsort ist nicht bekannt, zur Welt kam er Schätzungen zufolge um 1644 oder 1648.
Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
