Schweigegeld-Affäre
Strafprozess gegen Trump auf der Zielgeraden

Im historischen Schweigegeld-Prozess gegen den ehemaligen US-Präsidenten Trump sind in New York die Schlussplädoyers gehalten worden. Die Staatsanwaltschaft fordert einen Schuldspruch. Trump habe sich an einer Verschwörung und Vertuschung beteiligt. Diese hätten zu seinem Wahlsieg 2016 beigetragen.

30.05.2024
    Der ehemalige US-Präsident Donald Trump wartet auf den Beginn der Schlussplädoyers im Strafgericht Manhattan
    Nach den Schlussplädoyers im Strafprozess gegen Donald Trump beginnen die Beratungen der Geschworenen. (dpa/ AP / Julia Nikhinson)
    Die Verteidigung plädiert auf Freispruch. Trump habe kein Verbrechen begangen. Die Staatsanwaltschaft habe ihre Vorwürfe nicht belegen können. Anlass für den ersten Strafprozess gegen einen ehemaligen US-Präsidenten sind Schweigegeldzahlungen an die Pornodarstellerin Stephanie Clifford, mit der Trump eine Affäre gehabt haben soll.
    Die zwölf Geschworenen ziehen sich nun zu Beratungen zurück. Sie entscheiden über Schuld oder Unschuld. Sie müssen sich einigen - anderfalls ist der Prozess vorerst gescheitert. Die Beratungen der Geschworenen können einige Stunden bis hin zu mehreren Tagen dauern. Das Strafmaß wird gegebenenfalls vom Richter zu einem späteren Termin festgelegt. Im Fall eines Schuldspruchs droht Trump auch eine Haftstrafe.
    Diese Nachricht wurde am 29.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.