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StraßenverkehrSichere Radwege in Städten sind laut Greenpeace möglich

Blick auf einen provisorischen Radstreifen im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg  (imago images / Klaus Martin Höfer)
Verbreiterter Radstreifen in Berlin (imago images / Klaus Martin Höfer)

In deutschen Städten gibt es ausreichend Platz für sichere Radwegnetze.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace die Verkehrssituation in 30 Städten untersucht hat. Auf mehrspurigen Autostraßen könnten hier mehr als 2.700 Kilometer geschützte Radwege entstehen, heißt es darin. Bei einer Breite von 2,5 Metern pro Radweg in beiden Richtungen ergebe sich ein Flächenbedarf von insgesamt knapp 14 Millionen Quadratmetern. Das sei nur ein Sechstel des Platzes, den die in den Städten zugelassenen Autos zum Parken benötigten.

Für einen sicheren Radverkehr müsse der Platz in Städten auf Kosten des Autos neu verteilt werden, sagte Greenpeace-Verkehrsexpertin Tiemann. Es brauche mehr Mut und Tempo bei der Verkehrswende in Städten, klimafreundliche Verkehrsmittel müssten klar bevorzugt werden.

Diese Nachricht wurde am 16.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.