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StreitDüsseldorf will trotz Expertenvotum Standort für Fotoinstitut sein

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD), aufgenommen am 08.11.2016 auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf zu Integration von Flüchtlingen. (picture alliance / dpa / Maja Hitij)
Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) stellt sich gegen Kulturstaatsministerin Grütters (picture alliance / dpa / Maja Hitij)

Der Streit über den Standort für das neue Bundesinstitut für Fotografie geht weiter.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel bekräftigte in einer Mitteilung abermals den Anspruch seiner Stadt auf den Zuschlag. Düsseldorf werde an dem Projekt festhalten und die bewilligten Mittel bei Bund und Ländern abrufen, so Geisel.

Er stellte sich damit explizit gegen Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Sie hatte eine Expertenkommission zu dem Thema einberufen, die sich für Essen als künftige Foto-Instituts-Stadt aussprach - und dies "mit überzeugenden Argumenten", wie Grütters der Zeitung "Rheinische Post" sagte.

Allerdings hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags bereits im November - und damit vor dem Votum der Experten - 41,5 Millionen Euro für den Bau des Instituts bereitgestellt - mit dem Standort Düsseldorf. Stadt und Land sicherten damals eine Kofinanzierung zu.

In dem Institut sollen beispielsweise Nachlässe wichtiger Fotografinnen und Fotografen in Deutschland gesichert werden.