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StartseiteUmwelt und VerbraucherStreit in NRW um strahlenden Müll aus dem ehemaligen Versuchsreaktor Jülich08.12.2011

Streit in NRW um strahlenden Müll aus dem ehemaligen Versuchsreaktor Jülich

Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es einen Atommüllstreit. Es geht um den strahlenden Abfall aus dem vor mehr als zehn Jahren stillgelegten Versuchsreaktor in Jülich. Soll der Atommüll vorerst bleiben, wo er ist oder ins rund 170 Kilometer entfernte Ahaus gebracht werden?

Von Barbara Schmidt-Mattern

Das Zeichen für Radioaktivität auf einer gelben Tonne, aufgenommen bei einer Greenpeace-Aktion in Berlin im März 2011. (picture alliance / dpa - Wolfram Steinberg)
Das Zeichen für Radioaktivität auf einer gelben Tonne, aufgenommen bei einer Greenpeace-Aktion in Berlin im März 2011. (picture alliance / dpa - Wolfram Steinberg)

Die Genehmigung, die Abfälle im ehemaligen Versuchsreaktor zu lagern, läuft 2013 aus. Die Verantwortlichen vom Jülicher Forschungszentrum wollen sie im Zwischenlager Ahaus aufgehoben wissen. Die nordrhein-westfälische Landesregierung ist aber dagegen, unter anderem, weil sie einen Transport zu gefährlich findet.

Heute Vormittag ist das Thema Gegenstand einer Aktuellen Stunde im Düsseldorfer Landtag. Dort ist uns Barbara Schmidt-Mattern zugeschaltet, die Landeskorrespondentin für Nordrhein-Westfalen. Um welche Art von Atommüll handelt es sich?

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