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StudieDeutschland braucht pro Jahr 260.000 Einwanderer

Der Ausbilder für Metallbearbeitung, Waldemar Balakin (2nd r), unterhält sich am am 25.08.2016 im Bildungszentrum vom Internationalen Bund (IB) in Jena (Thüringen) mit jungen Flüchtlingen aus Afghanistan.  (Jens-Ulrich Koch, dpa-Zentralbild, dpa picture-alliance)
Ausbildung junger Flüchtlinge in der Metallverarbeitung in Jena. (Jens-Ulrich Koch, dpa-Zentralbild, dpa picture-alliance)

Der deutsche Arbeitsmarkt benötigt laut einer Studie mittel- und langfristig mindestens 260.000 Zuwanderer pro Jahr.

In der in Gütersloh vorgestellten Untersuchung heißt es, ohne Migration würde das Angebot an Arbeitskräften angesichts der alternden Gesellschaft bis zum Jahr 2060 um rund 16 Millionen zurückgehen - also um ein Drittel. Die Einwanderung aus anderen EU-Ländern werde wegen des dort wachsenden Wohlstandes allerdings abnehmen. Daher komme der Migration aus außereuropäischen Staaten eine wachsende Bedeutung zu. Der Mangel an IT-Experten, Mechatronikern und anderen technisch ausgebildeten Personen sei anders nicht mehr zu beheben, sagte Matthias Meyer von der Bertelsmann Stiftung.

Die Studie wurde im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sowie der Hochschule Coburg durchgeführt.