Samstag, 25. Juni 2022

Pandemie
Studie: Impfen hat im ersten Jahr weltweit fast 20 Millionen Corona-Tote verhindert

Die Corona-Impfungen haben nach Einschätzung britischer Wissenschaftler im ersten Jahr ihrer Verabreichungen weltweit fast 20 Millionen Covid-19-Todesfälle verhindert.

24.06.2022

Der Mann mit roter Kopfbedeckung sitzt in einem großen Zelt, eine Frau in weißer Kleidung injiziert die Spritze. Im Hinter grund unscharf weitere Menschen.
Malawi, Zomba: Ein Anwohner wird gegen Covid-19 geimpft. (Joseph Mizere / XinHua / dpa)
Damit sei die Zahl der ohne Impfungen zu erwartetenden Todesfälle mehr als halbiert worden, schreiben Forscher des Londoner Imperial College im Fachmagazin "Lancet Infectious Diseases". Die Wissenschaftler analysierten die verabreichten Impfungen zwischen Ende 2020 und 2021 in 185 Ländern und Regionen und setzten diese in Zusammenhang mit den jeweils verzeichneten Todesfällen. Wo diese nicht verlässlich gezählt wurden, griffen sie auf Daten zur Übersterblichkeit sowie Schätzungen zurück. Die Zahlen zeigen den Forschern zufolge auch die ungerechte Verteilung der Impfstoffe. In vielen ärmeren Ländern sind die Impfquoten demnach deutlich niedriger als etwa in Europa.
Hier finden Sie die Studie in englischer Sprache.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.