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StudieJahrzehntelange Abwanderung aus Ostdeutschland gestoppt

Blick über das Zentrum von Leipzig (Sachsen) am 30.09.2013. Die Messestadt war im Herbst 1989 Zentrum der Bürgerproteste in der DDR. Traditionell am 9. Oktober gedenkt die Stadt der friedlichen Revolution mit einem Lichtfest. (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)
Leipzig wächst immer mehr. (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)

Bei der jahrzehntelangen Abwanderung aus Ostdeutschland hat sich eine Trendwende ergeben.

Wie das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung mitteilte, wandern seit 2012 mehr Menschen aus Westdeutschland und dem Ausland in den Osten als umgekehrt. Von der Entwicklung profitierten allerdings nur Großstädte wie Leipzig, Dresden, Jena oder Erfurt, heißt es in der Studie weiter. Diese seien vor allem für junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Studienplatz attraktiv geworden. In den meisten ländlichen Gemeinden Ostdeutschlands gehe die Bevölkerungszahl dagegen weiterhin zurück. Das treffe auf 85 Prozent der Kommunen zu.

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Gleicke, sagte zu den neuen Zahlen, die Städtebauförderung habe die großen Kommunen im Osten lebenswert gemacht. Nun seien pfiffige Lösungen für das Land gefragt.