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StudieJahrzehntelange Abwanderung aus Ostdeutschland gestoppt

Blick über das Zentrum von Leipzig (Sachsen) am 30.09.2013. Die Messestadt war im Herbst 1989 Zentrum der Bürgerproteste in der DDR. Traditionell am 9. Oktober gedenkt die Stadt der friedlichen Revolution mit einem Lichtfest. (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)
Leipzig wächst immer mehr. (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)

Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung ist die Abwanderung aus Ostdeutschland gestoppt.

Wie das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung mitteilte, ziehen seit 2012 mehr Menschen aus Westdeutschland und dem Ausland in den Osten als umgekehrt. Von der Entwicklung profitierten allerdings nur Großstädte wie Leipzig, Dresden, Jena oder Erfurt. In den meisten ländlichen Gemeinden Ostdeutschlands gehe die Bevölkerungszahl dagegen weiterhin zurück. Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Gleicke, meinte, die Städtebauförderung habe die großen Kommunen im Osten lebenswert gemacht. Nun seien pfiffige Lösungen für das Land gefragt.