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StudieMaas: Rechtsextreme Szene vernetzt sich international

Rechtsextreme schwenken Reichsflaggen vor dem Reichstagsgebäude in Berlin (picture alliance / NurPhoto)
Rechtsextreme schwenken Reichsflaggen vor dem Bundestag in Berlin - Archivfoto (picture alliance / NurPhoto)

Eine Studie im Auftrag des Auswärtigen Amts warnt vor gewaltorientierten Rechtsextremen.

Die Szene agiere und vernetze sich zunehmend international, sagte Außenminister Maas der "Welt". Um mit den Partnern besser gegen rechtsterroristische Strukturen vorgehen zu können, habe man das Thema in EU und UNO auf die Agenda gesetzt und werde es weiter intensiv verfolgen.

Die Studie hat dem Bericht zufolge die Verbindungen von gewaltorientierten Rechtsextremen in Deutschland, den USA, Frankreich und Großbritannien sowie in zwei skandinavischen Ländern untersucht. Demnach ist seit 2014 eine neue führerlose, transnationale, apokalyptisch gesinnte, gewaltorientierte rechtsextreme Bewegung entstanden. Die Corona-Pandemie ermögliche es Rechtsextremen, ihre Mobilisierungsbemühungen rund um regierungsfeindliche Verschwörungsmythen auszubauen, mit denen die aktuellen Beschränkungen kritisiert werden sollten. Die Szene versuche auch, die Debatte über einen Corona-Impfstoff auszunutzen, um Impfgegner für ihre Zwecke einzuspannen.

Diese Nachricht wurde am 20.11.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.