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StudieMilliarden-Geldwäsche im deutschen Immobiliensektor

Eigentums- und Sozialwohnungen im Bau in Freiburg. (picture alliance / Winfried Rothermel)
Eigentums- und Sozialwohnungen im Bau (picture alliance / Winfried Rothermel)

Der deutsche Immobiliensektor ist nach Einschätzung von Transparency International zunehmend das Ziel von Geldwäsche.

Es werde hier vermehrt ausländisches Kapital investiert, dessen Herkunft unklar sei, heißt es in einer in Berlin vorgestellten Studie. Allein 2017 seien es mehr als 30 Milliarden Euro gewesen. Hinweise von Ermittlern in Italien zeigten, dass vor allem die Mafia Gelder aus dem Drogenhandel durch einen Immobilienerwerb in Deutschland reinzuwaschen versuche.

Transparency-Deutschland-Chefin Müller sagte, die geltenden Gesetze und die Ausstattung der Ermittlungsbehörden seien unzureichend. Makler und Notare würden praktisch keine Fälle melden und damit kaum zur Geldwäschebekämpfung beitragen.