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SüdsudanBundesregierung weist UNO-Kritik zurück

In einem UNO-Quartier in der südsudanesischen Hauptstadt Juba sitzen viele Flüchtlinge auf dem Boden, vor ihnen stehen zwei Blauhelmsoldaten der UNO. (ROLLA HINEDI / UNMISS / AFP)
UNO-Soldaten im Südsudan versuchen, Zivilisten zu schützen (ROLLA HINEDI / UNMISS / AFP)

Die Bundesregierung hat Vorwürfe der Vereinten Nationen zurückgewiesen, sie habe deutsche Polizisten ohne Absprache aus dem Südsudan abgezogen.

Ein Sprecher sagte in Berlin, der Abzug sei dem UNO-Sekretariat im Voraus mündlich und schriftlich mitgeteilt worden. Ausschlaggebend für die Entscheidung seien Sicherheitsbedenken gewesen. Die UNO hatte Deutschland, Schweden und Großbritannien vorgeworfen, zwölf Polizisten der UNO-Mission ohne Konsultation mit der Einsatzleitung von ihrem Posten zurückbeordert zu haben. Dadurch sei die Funktionsfähigkeit der Mission beeinträchtigt. - Im Südsudan sind vor etwa zwei Wochen wieder schwere Kämpfe zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Kiir ausgebrochen.