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SüdsudanTausende Menschen fliehen vor neuer Gewalt

Menschen an der Wasserstelle in einem Flüchtlingslager am Rand von Juba im Südsudan (Deutschlandradio / Björn Blaschke)
Menschen an der Wasserstelle in einem Flüchtlingslager am Rand von Juba im Südsudan. (Archivbild) (Deutschlandradio / Björn Blaschke)

Tausende Menschen sind vor neuer Gewalt im Südsudan geflohen.

In den vergangenen Tagen hätten sich Armee und Rebellen im Süden des Landes heftige Kämpfe geliefert, sagte ein Sprecher des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Genf. Etwa 8.000 Menschen seien innerhalb der Landesgrenzen auf der Flucht, weitere rund 5.000 Südsudanesen suchten im benachbarten Kongo Schutz.

Insgesamt sind seit Beginn des Bürgerkrieges Ende 2013 laut UNO-Angaben mehr als vier Millionen Menschen geflohen. Zehntausende wurden getötet.

Der Bürgerkrieg begann als Machtkampf zwischen dem Präsidenten Kiir und seinem Stellvertreter, dem Rebellenchef Machar. Vor fünf Monaten unterzeichneten die Regierung und mehrere Rebellengruppen eine Friedensvereinbarung.