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SüdtirolWind von rechts

Südtirol gehört zu Italien, hat jedoch dank Autonomiestatut Freiheiten wie keine andere Region des Bel Paese. Die Steuereinnahmen bleiben in der Region und dank einer florierenden Wirtschaft, vor allem im Tourismus, ist genug Geld für alle da.

Von Kirstin Hausen

Die Flaggen Europas und Südtirols mit dem Tiroler Wappen  (imago stock&people)
Die SVP ging in Südtirol eine Allianz mit der rechten Lega Nord ein Regierungsbündnis ein. (imago stock&people)
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So leben die drei Sprachgruppen (deutsch, italienisch, ladinisch), von politischen Geplänkeln abgesehen, seit Jahrzehnten friedlich nebeneinander. Doch im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise in Italien steht das "Modell Südtirol" von dieser Seite unter Beschuss. Die Wahlen vor einem Jahr haben den Landtag in Bozen aufgemischt: die bürgerliche Partei der Südtiroler (SVP), die bis 2013 über eine absolute Mehrheit verfügte, war gezwungen, mit der rechten Lega Nord ein Regierungsbündnis zu schließen. Wie verändert diese Zwangsehe die politische Landschaft in Südtirol? Brechen alte Wunden jetzt wieder auf?

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