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StartseiteComputer und KommunikationDas Ende der rasanten Entwicklungen im IT-Bereich28.06.2014

SupercomputerDas Ende der rasanten Entwicklungen im IT-Bereich

Einmal jährlich treffen sich in Leipzig die führenden Experten zur International Supercomputing Conference. Unter ihnen ist auch Prof. Michael Resch, Chef des Höchstleistungs-Rechenzentrums an der Universität Stuttgart. Im Interview spricht er über neueste Entwicklungen der Branche und die Reaktionen der Community auf den NSA-Skandal.

Supercomputer-Anlage "SuperMUC" des Leibnitz-Rechenzentrums in München (picture alliance / dpa)
Supercomputer-Anlage "SuperMUC" des Leibnitz-Rechenzentrums in München (picture alliance / dpa)

Früher wurden auf der Supercomputerkonferenz immer wieder neue Geschwindigkeitsrekorde vermeldet, heute ist nur noch von zaghaften Leistungssteigerungen die Rede. Man sei in der Branche dazu übergegangen, lieber einmal alle fünf Jahre eine ganz große Innovation herauszubringen, die international sichtbar ist. Michael Resch glaubt, dass im IT-Bereich das Ende der rasanten Entwicklungengekommen sei.

Auch die Snowden-Enthüllungen waren Thema in Leipzig: Jedoch habe man seit langem gewusst, dass schnelle Systeme von Regierungsbehörden eingesehen werden, vor allen in den Bereichen Waffenrüstung oder nationale Sicherheit. Die Menschen auf solchen Konferenzen, so Resch, haben damit direkt jedoch nichts zu tun. Dass sich Geheimdienste aller verfügbaren Mittel bedienen, sei klar.

Sie können das Gespräch mindestens fünf Monate in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

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