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StartseiteCampus & KarriereSuppenlesung in der Erfurter Bibliothek17.10.2000

Suppenlesung in der Erfurter Bibliothek

20 Minuten Literatur vorgetragen von Promis, Schauspielern und normalen Menschen

Das geschriebene Wort in das Bewusstsein der Bevölkerung zurückholen, das soll durch die öffentlichen Lesungen von Laien und Professionellen in Erfurt erreicht werden. Auf Initiative der Fachhochschule Erfurt startet das Projekt "Eine Stadt liest" am 17. Oktober in Erfurt; unterstützt wird die Reihe von der Kulturdirektion Erfurt und dem Verband deutscher Schriftsteller. Professor Dr. Dietrich Kayser initiierte die Reihe, nachdem er eine ähnliche Veranstaltungsreihe in Nürnberg kennen gelernt hatte.

Einige Minuten Entspannung - und das Mitten am Tag - das sollen Studierende, Beschäftigte und Interessierte in der Bibliothek der Fachhochschule von nun an bis zum Sommer des kommenden Jahres geboten bekommen. Aufgefordert sind Vorleser und Vorleserinnen, einen Text ihrer Wahl dem Publikum zu Ohren zu bringen. Eine andere Form von Lese- bzw. Literaturförderung erwarten die Organisatoren, indem Betriebswirtschaftler, Gartenbauingenieure und Sozialpädagogen auf Literatur neugierig gemacht werden. Dennoch war die Ressonanz am ersten Tag eher enttäuschend. Neben offiziellen Persönlichkeiten wie Professor Dagmar Schipanski hatten gerade einmal 12 Studierende den Weg in die Bibliothek gefunden.

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An drei Werktagen, und zwar Dienstags, Mittwochs und Donnerstags, findet in der Bibliothek der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25, Haus 2, eine etwa 20-minütige Lesung statt. Gelesen wird das ganze Jahr über, vom 17. Oktober 2000 bis zum Sommer des nächsten Jahres, immer mittags zur gleichen Zeit, von 13.33 bis 13.53 Uhr. (In der vorlesungsfreien Zeit weicht die Veranstaltung an einen Ort im Erfurter Stadtzentrum aus.)

Verband deutscher Schriftsteller

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