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SyrienkriegUSA werfen Russland und Syrien Falschinformation vor

Panorama-Bild eines Stadtteils aus großer Ferne, über dem graue Rauchschwaden schweben. (AP)
Das Archivbild zeigt den Ort Kafr Nabuda in der Provinz Idlib nach einem Luftangriff. (AP)

Die USA haben Russland und Syrien beschuldigt, einen Giftgasangriff auf die syrische Großstadt Aleppo vorgetäuscht zu haben, um Rebellengebiete angreifen zu können.

Es geht um einen Vorfall vom 24. November. Damals hatte die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana gemeldet, dass etwa hundert Menschen mit Atemnot in Krankenhäuser gebracht worden seien. Syriens Verbündeter Russland hatte erklärt, der Angriff sei aus der Nachbarprovinz Idlib erfolgt, die von Rebellen kontrolliert wird. Russische Kampfflugzeuge hatten daraufhin Rebellengebiete in Idlib bombardiert, obwohl dort ein mit der Türkei vereinbarter Waffenstillstand galt.

Ein Sprecher des US-Außenministeriums warf Russland vor, einen Vorwand gesucht zu haben, um diesen Waffenstillstand zu brechen. Die US-Regierung habe "glaubwürdige Informationen", wonach die russische und syrische Darstellung falsch sei.