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Tag der Deutschen EinheitSteinmeier: Risse in der Gesellschaft

Bundespräsidentenkandidat Frank-Walter Steinmeier vor einer deutschen Flagge  (dpa/Sven Hoppe)
Frank-Walter Steinmeier ist gegen Ost-West-Vergleiche (dpa/Sven Hoppe)

Bundespräsident Steinmeier hat sich mit Blick auf den morgigen Tag der Deutschen Einheit gegen das Aufrechnen regionaler Unterschiede ausgesprochen.

Es gehe nicht darum gegenüberzustellen, ob es dem Osten oder dem Westen besser oder schlechter gehe, sagte Steinmeier der ARD. Probleme durch Strukturveränderungen müssten deutschlandweit ernstgenommen werden.
Der Bundespräsident sprach zugleich von wachsenden Rissen in der Gesellschaft. Der Ton zwischen Arm und Reich, Jung und Alt, Stadt und Land habe sich verändert. Es komme darauf an, die Auseinandersetzung weiter zu führen, aber mit einer Sprache, die nicht sofort abgleite ins Schwarz-Weiße, in die Beschimpfung oder Hass.

In Kiel beginnen am Mittag die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Schleswig-Holstein hat derzeit den Bundesratsvorsitz inne.