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Tag gegen HomophobieMaas: "Liebe ist kein Verbrechen"

in schwules Paar küsst sich während Berlins 4. MANEO Kuss-Marathons in Berlin (17.5.2010). Am Internationalen Tag gegen Homophobie protestierten Schwule und Lesben friedlich unter dem Motto:"Protect Every Kiss - Berlin küsst für mehr Toleranz". (picture alliance / dpa / Tobias Kleinschmidt)
Ein schwules Paar in Berlin. (picture alliance / dpa / Tobias Kleinschmidt)

Bundesaußenminister Maas hat den Kampf gegen die Diskriminierung homo- und bisexueller sowie trans- und intergeschlechtlicher Personen als Teil der deutschen Menschenrechtspolitik bezeichnet.

Der SPD-Politiker sagte am Internationalen Tag gegen Homophobie, die Menschenrechte seien unteilbar und gälten universell, unabhängig von der sexuellen Orientierung. Dennoch erführen Menschen, die nicht in ein tradiertes Bild geschlechtlicher Zuordnung passten, in allen Gesellschaften weltweit weiterhin Diskriminierung oder sogar Gewalt. Dagegen setze sich Deutschland mit seiner Menschenrechtspolitik ein, denn Liebe sei kein Verbrechen. Dabei würden die Instrumente der Diplomatie und Außenpolitik auf allen Ebenen genutzt. Zudem unterstütze man etwa die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen im In- und Ausland.

Der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie geht auf den 17. Mai 1990 zurück: Damals beschloss die Weltgesundheitsorganisation, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen.

Diese Nachricht wurde am 17.05.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.