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TarifkonfliktBeide Seiten zufrieden mit Einigung in der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie

Das Thyssenkrupp Stahlwerk Schwelgern in Duisburg-Marxloh steht in der Dämmerung da. (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)
Das Thyssenkrupp Stahlwerk Schwelgern in Duisburg-Marxloh (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)

IG-Metall-Chef Hofmann hat die Einigung im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie als zukunftsweisend bezeichnet.

Es sei ein wichtiger Schritt für mehr Arbeitszeitsouveränität gelungen, sagte er. Der Vorsitzende des Arbeitgeberverandes Stahl, Goss, verwies auf die angespannte Lage der deutschen Stahlindustrie. Insbesondere die Möglichkeit des in Freizeit umwandelbaren Zusatzentgelts habe die Arbeitgeber vor eine Zerreißprobe gestellt, betonte er.

Beide Seiten hatten sich in der Nacht auf höhere Löhne für die rund 72.000 Beschäftigten geeinigt. Sie steigen ab März um 3,7 Prozent. Für Januar und Februar gibt es eine Einmalzahlung von 100 Euro. Ab 2020 erfolgt eine zusätzliche Vergütung von 1.000 Euro pro Jahr, die in bis zu fünf freie Tage umgewandelt werden kann.