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TarifverhandlungenAn kommunalen Krankenhäusern drohen Streiks

Blick in den Operationssaal: Ein Ärzteteam setzt einem Patienten während einer Knie-Operation eine Knietotalendoprothese (Knie-TEP) ein. (Sven Hoppe/dpa)
Ein Ärzteteam im Operationsaal (Sven Hoppe/dpa)

Die Tarifverhandlungen für die rund 55.000 Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern sind gescheitert.

Das erklärte die Tarifkommission des Marburger Bundes. Die Ärztegewerkschaft wies das Angebot der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände als nicht akzeptabel zurück. Der Marburger Bund werde nun Vorbereitungen für Arbeitsniederlegungen in kommunalen Krankenhäusern treffen, sagte der Marburger-Bund-Vorsitzende, Henke. Ab sofort seien Warnstreiks möglich.

Die Tarifverhandlungen waren im Januar gestartet. Der Marburger Bund fordert fünf Prozent mehr Gehalt bei einer einjährigen Vertragslaufzeit sowie eine Entlastung der Mediziner. Die Gewerkschaft will unter anderem eine exakte Erfassung der Arbeitszeit und die Einführung von Höchstgrenzen für Bereitschaftsdienste und vor allem Nachtdienste erreichen.