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TechnikNeuartiger Roboter erforscht Wohnhöhlen von Wombats

Ein Nacktnasenwombat in Australien (imago stock&people)
Der WomBot soll helfen Parasitenbefall von Wombats zu bekämpfen. (imago stock&people)

Wombats leben in langen Wohnhöhlen, die schwer zu erforschen sind.

In Australien haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen einen Roboter entwickelt, der tief in die Bauten einfährt - und dabei beim Kampf gegen eine Krankheit helfen soll. Ihre Ergebnisse stellten sie im Fachjournal "SN Applied Sciences" vor. Der Name des 30 Zentimeter langen und zwei Kilo schweren Geräts: WomBot. Forschende der La Trobe University in Melbourne und der University of Tasmania konnten mit dem Roboter herausfinden, dass die Bedingungen in den Höhlen die Übertragung einer parasitären Hautkrankheit fördern können. Viele Wombats sind von der sogenannten Sarcoptes-Räude befallen. WomBot könnte nun helfen, die Ausbreitung zu verringern, indem beispielsweise Insektizide verteilt werden.

Wombats sind eine in Australien endemische Beuteltierart. Die Pflanzenfresser können bis zu 1,20 Meter lang und 40 Kilogramm schwer werden. Mit ihrem bärenähnlichen Körperbau und ihren scharfen Krallen graben sie lange Tunnelsysteme unter der Erde. Die Wohnhöhlen der nachtaktiven Säugetiere sind bis zu 20 Meter lang.