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TelefonwerbungBarley will vor untergeschobenen Verträgen schützen

Bundesjustizministerin Katarina Barley (22.11.2018). (dpa-news / Jörg Carstensen)
"Schriftliche Bestätigung erforderlich": Bundesjustizministerin Katarina Barley (dpa-news / Jörg Carstensen)

Justizministerin Barley will wirksamer gegen die telefonische Anwerbung von Kunden für Energieversorger vorgehen.

Man werde Verbraucher besser vor auf diesem Weg untergeschobenen Verträgen und Kostenfallen schützen, sagte die SPD-Politikerin "Welt am Sonntag". So sollten am Telefon abgeschlossene Strom- und Gasverträge erst dann wirksam werden, wenn sie noch einmal schriftlich bestätigt würden.
Das könne auch einfach per Mail erfolgen.

Dem Bericht zufolge verzeichnete die Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr bis Ende November mit 58.000 Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung einen neuen Höchststand. Jede dritte habe sich auf Werbung für Produkte im Energiesektor bezogen.