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TerrorismusRazzien gegen rechtsextreme Terrorgruppe

Eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge steht am 07.10.2014 auf der kleinen Insel Dänholm, einem Stadtteil von Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern). Das Asylbewerberheim in Container-Bauweise, ausgestattet mit Bädern und Küchen, ist seit 1996 geöffnet. (picture alliance / dpa / Stefan Sauer)
Ziel von Anschlagsplänen: Unterkünfte für Flüchtlinge, hier in Stralsund. (picture alliance / dpa / Stefan Sauer)

Bei Razzien in mehreren Bundesländern hat die Bundesanwaltschaft vier mutmaßliche Rechtsextremisten festnehmen lassen. Sie sollen Anschläge auf Moscheen und Asylbewerberheime geplant haben.

Die drei Männer und eine Frau stehen demnach in dem dringenden Verdacht, gemeinsam mit anderen die rechtsterroristische Vereinigung "Oldschool Society" (OSS) gegründet und Anschläge auf Moscheen und Asylbewerberheime geplant zu haben.

Dafür sollen die Festgenommenen ersten Erkenntnissen zufolge Sprengstoff besorgt haben. Bei einer Durchsuchung wurden demnach pyrotechnische Gegenstände mit großer Sprengkraft sowie weitere Beweismittel sichergestellt.

Inwieweit die vier konkrete Anschlagsziele ins Auge gefasst hatten, muss die Bundesanwaltschaft noch ermitteln. Zwei der Beschuldigten, ein 56-Jähriger und ein 39-Jähriger, sollen Rädelsführer der Gruppe gewesen sein. "Spiegel Online" hatte zuerst von den Razzien und Festnahmen berichtet.

(pg/tzi)

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