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TheaterChris Dercon wird Präsident französischer Museen

Der Ex-Volksbühnenintendant Chris Dercon (Paul Zinken/dpa)
Der Ex-Volksbühnenintendant Chris Dercon (Paul Zinken/dpa)

Der umstrittene Ex-Intendant der Berliner Volksbühne, Chris Dercon, wird neuer Präsident der französischen Vereinigung der Nationalmuseen.

Der 60-Jährige wird das Amt am 1. Januar 2019 übernehmen. Das bestätigte das Kulturministerium in Paris. In einer Pressemitteilung hieß es, seit 30 Jahren nehme Dercon einen bedeutenden Platz in den Museen und deren Entwicklung ein. Die Réunion des musées nationaux (RMN) ist eine Einrichtung des öffentlichen Rechts und vereint die bedeutendsten staatlichen Museen Frankreichs wie den Louvre, das Picasso-Museum und das Grand Palais.

Der belgische Kurator und Theaterwissenschaftler war zuletzt Indendant der Volksbühne in Berlin. Nach anhaltenden Protesten gegen sein Konzept trat er im April 2018 nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt im August 2017 zurück.
Dercon war zuvor unter anderem Leiter der Tate Gallery of Modern Art in London und des Hauses der Kunst in München.