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StartseiteLänderzeitPerspektiven für Frauen in Not08.02.2017

Themenreihe Mittelpunkt MenschPerspektiven für Frauen in Not

Jede vierte Frau erlebt in ihrem Leben mindestens einmal körperliche oder sexuelle Gewalt durch ihren Partner oder ihre Partnerin. Und auch Männer können zuhause beispielsweise bedroht oder geschlagen werden. Die Gefahr, im häuslichen Umfeld Gewalt zu erleben, ist wesentlich größer, als auf der Straße überfallen zu werden. Welche Hilfen können Frauen vor häuslicher Gewalt schützen?

Am Mikrofon: Bettina Köster

Eine Frau hält sich die Hände vor das Gesicht. (imago / Pixsell)
Welche Hilfen können Frauen vor häuslicher Gewalt schützen? (imago / Pixsell)

In unserem Themenschwerpunkt "Mittelpunkt Mensch“ stellen wir die Arbeit im hexenHAUS vor. Das Frauenhaus in Espelkamp erprobt seit 2014 ein Modellprojekt: Es ist gut gesichert, aber kein geheimer Ort. Hier wird ein gewaltfreier Umgang miteinander genauso geübt, wie Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

Betroffene Kinder bekommen Unterstützungsmöglichkeiten. Und um die Gewaltspirale nachhaltig zu beenden, werden hier auch Männer in die psychosoziale Beratung mit einbezogen. Wie sieht der Alltag im hexenHAUS aus? Wie sehen die Angebote für Männer mit Partnerschafts- und Lebensproblemen aus?

Wie die ausfallen könnten, auch darüber wollen wir – mit Ihnen – diskutieren, in der Länderzeit. Rufen Sie uns während der Sendung kostenfrei an: 00800 4464 4464, so die Telefonnummer, oder mailen Sie an Laenderzeit@deutschlandfunk.de

Live aus dem hexenHAUS in Espelkamp

Gesprächsgäste:

  • Barbara Steffens, Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Barbara Naegele, Wissenschaftliche MA im Forschungsinstitut Zoom e.V.
  • Elke Schmidt-Sawatzki, Geschäftsführerin hexenHAUS, Espelkamp
  • Hans-Jörg Deichholz, Sozialdezernent Kreis Minden-Lübbecke
  • Hans-Joachim Dubbel, Leiter des Kommissariats Kriminalprävention und Opferschutz im Kreis Minden-Lübbecke

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