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ThüringenSportbund kritisiert rechtsextreme Instrumentalisierung von Sportabzeichentag in Erfurt

Das Logo des Landessportbundes Thüringen. (www.thüringen-sport.de)
Der Landessportbund Thüringen kritisiert eine Instrumentalisierung des Sportabzeichentages in Erfurt. (www.thüringen-sport.de)

Der Landessportbund Thüringen kritisiert, dass der Sportabzeichentag in der Hauptstadt Erfurt politisch instrumentalisiert worden sei.

Hintergrund ist die Teilnahme dreier Kinder in T-Shirts der rechtsextremen Partei "Der dritte Weg" sowie der Besuch eines Parteivertreters.

In einer gemeinsamen Erklärung mit dem Stadtsportbund Erfurt heißt es, die gesellschaftliche und inhaltliche Auffassung dieser Partei entspreche in keiner Weise den Werten des organsierten Thüringer Sports. Man missbillige rassistische und verfassungsfeindliche Bestrebungen entschieden und treten diesen konsequent entgegen.

Die Vorsitzende des Stadtsportbundes, Birgit Pelke, zeigt sich besorgt: "Daher macht es uns als Ausrichter umso mehr betroffen, dass eine Breitensportveranstaltung für solche Zwecke der rechtsextremen Propaganda ausgenutzt wird."

Den Angaben zufolge kam es vergangenes Jahr bereits zu einem ähnlichen Vorfall.