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ThüringenUlrike Lorenz wird neue Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar

06.11.2018, Thüringen, Weimar: Ulrike Lorenz, derzeit Mannheimer Kunsthallen-Chefin, wird auf einer Pressekonferenz als erste Frau an der Spitze der Klassik Stiftung Weimar vorgestellt. Der Stiftungsrat wählte die 55-Jährige am selben Tag einstimmig zur neuen Präsidentin. Sie folgt auf Hellmut Seemann, der die Stiftung seit 2001 und noch bis Ende Juli 2019 leitet. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa | Verwendung weltweit (dpa Martin Schutt)
Ulrike Lorenz wird Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar (dpa Martin Schutt)

Die Klassik Stiftung Weimar bekommt eine Präsidentin.

Auf Vorschlag einer Findungskommission wurde die Direktorin der Kunsthalle in Mannheim, Ulrike Lorenz, in das Amt berufen. Das teilte der Vorsitzende des Gremiums, Thüringens Kulturminister Hoff in Weimar mit. Die in Gera geborene Lorenz soll am 1. August 2019 Hellmut Seemann ablösen, der dann als Präsident der zweitgrößten deutschen Kulturstiftung in den Ruhestand tritt.

Hoff sprach von einer ausgezeichneten Wahl, die beste für diese große Aufgabe. Ähnlich erfreut reagierte auch Bundeskulturstaatsministerin Grütters auf die Entscheidung. Mit Ulrike Lorenz habe sich der Stiftungsrat nicht nur für eine erfolgreiche Museumsmanagerin, sondern auch für eine anerkannte Expertin entschieden, die durch ihre Herkunft und Ausbildungsvita mit Stationen in Thüringen und der Stadt Weimar ihrem neuen Einsatzort eng verbunden sei.

Die Klassik Stiftung Weimar bildet ein einzigartiges Ensemble von Kulturdenkmalen. Mit ihren mehr als 20 Museen, Schlössern, historischen Häusern und Parks sowie den Sammlungen der Literatur und Kunst zählt sie zu den größten und bedeutendsten Kultureinrichtungen Deutschlands mit mehr als 700.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich.