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StartseiteAtelier neuer MusikGoyas Hände15.03.2014

Tobias KlichGoyas Hände

Die Gitarre steht zwar am Rande des klassischen Instrumedntariums, spielt aber eine wichtige Rolle für den Komponisten. Tobias Klich, der 1983 in Jena geboren wurde, verwendet für seine Stücke häufig die Gitarre - und das aus gutem Grund: Denn er ist selbst Gitarrist und kennt daher das Zupfinstrument ganz genau.

Von Hanno Ehrler

Der Steg und die Saiten einer "Martin SPD-16 Special Edition" (Stock.XCHNG / Dora Pete)
Liebt die Gitarre: Tobias Klich (Stock.XCHNG / Dora Pete)

Klich entlockt ihm viele unterschiedliche Klänge und arbeitet häufig mit mikrotonalen Stimmungen außerhalb der gewohnten zwölf Töne. Daraus entsteht eine ungewöhnliche Klangwelt, die teilweise meditative Züge trägt. Klichs Werke tragen Titel wie "Archäologie des Schweigens" oder "Goyas Hände". Das deutet auf die inhaltlichen Aspekte der Musik. Denn ein Bezug zur Realität, ein im Leben verankertes Komponieren ist dem ehemaligen Schüler von Younghi Pagh-Paan, Jörg Birkenkötter und Kilian Schwoon ein wichtiges Anliegen.

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