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TodesstrafeFresenius Kabi scheitert vor US-Gericht

(imago | Blickwinkel )
Per Giftspritze soll ein zum Tode verurteilter Mörden in den USA hingerichtet werden. (imago | Blickwinkel )

Der deutsche Pharmakonzern Fresenius Kabi ist vor einem US-Gericht in Chicago mit dem Versuch gescheitert, die geplante Hinrichtung eines Straftäters zu stoppen.

Der Konzern hatte argumentiert, er könne nicht zulassen, dass bei der Hinrichtung per Giftspritze zwei seiner Präparate zum Einsatz kommen. Dies würde den Ruf des Unternehmens schädigen, weil in Europa viele Menschen die Todesstrafe ablehnten. Das Gericht lehnte die Klage des Konzerns als spekulativ ab, weil nicht bekannt ist, welches Gift eingesetzt wird. Das haben die Behörden nicht bekanntgegeben. Fresenius geht davon aus, dass es aus seiner Produktion stammt.