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Tödliche Messerattacke in DresdenVerdächtiger wurde am Tattag observiert

Sachsen, Dresden: Kriminaltechniker und die Tatortgruppe des LKA Sachsen sichern Spuren an einen Tatort. (Roland Halkasch/dpa-Zentralbild)
Nach der tödlichen Messerattacke in Dresden vermuten die Ermittler einen islamistischen Hintergrund. (Roland Halkasch/dpa-Zentralbild)

Der Verdächtige im Fall der tödlichen Messerattacke von Dresden ist am Tag der Tat noch observiert worden.

Es sei bitter, wenn man feststellen müsse, dass trotz dieser Maßnahme der Angriff nicht verhindert werden konnte, sagte der Präsident des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Christian. Eine Rund-um-die-Uhr Bewachung sei rechtlich möglich, in diesem Fall aber nicht vorgesehen gewesen. - Der Verdächtige, ein 20-jähriger Syrer, war am Dienstag festgenommen worden. Er soll Anfang Oktober in Dresden zwei Touristen aus Nordrhein-Westfalen mit dem Messer attackiert haben. Ein Mann starb, der andere überlebte schwer verletzt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen eines islamistischen Hintergrunds.

Diese Nachricht wurde am 22.10.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.