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StartseiteKonzertdokument der WocheEine neue Art für das Klavier zu schreiben16.09.2018

Transkriptionen von Franz LisztEine neue Art für das Klavier zu schreiben

Er sei ein großer Fan von Franz Liszt, sagt der französische Pianist Bertrand Chamayou, weil selbst das, was oberflächlich erscheint, für ihn "die Erfindung einer neuen Art ist, das Klavier zum Klingen zu bringen". Und dabei eine immense Herausforderung für den Pianisten.

Am Mikrofon: Thilo Braun

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Der Pianist Bertrand Chamayou (Marco Borggreve)
Der Pianist Bertrand Chamayou (Marco Borggreve)

In Liszts Oeuvre nehmen die Transkriptionen und Paraphrasen für Klavier einen großen Raum ein. Liszt überträgt die Werke dabei nicht unbedingt nur eins zu eins auf sein Instrument, sondern er verwandelt sie in virtuose Klanggemälde, in manchen Fällen versehen mit eigenen Deutungen. Bertrand Chamayou hat für sein Konzert bei den Schwetzinger Festspielen Transkriptionen von Werken verschiedener Komponisten zusammengestellt: Die Stücke basieren auf Werken von Richard Wagner, Robert Schumann und Frédéric Chopin.

Schwetzinger Festspiele 2018

Transkriptionen von Franz Liszt
Sechs polnische Lieder von Frédéric Chopin S 480
Frühlingsnacht S 568 und Liebeslied (Widmung) von Robert Schumann S 566
Feierlicher Marsch zum heiligen Gral, aus Richard Wagners "Parsifal" S 450
Isoldens Liebestod, aus Richard Wagners "Tristan und Isolde" S 447

12 Etudes d’exécution transcendante S 139 (Auswahl)

Bertrand Chamayou, Klavier

Aufnahme vom 30.4.2018, aus dem Mozartsaal, Schwetzingen

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