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StartseiteAtelier neuer MusikAmen Feizabadis Suche nach einer neuen Narrativität06.06.2020

Transkulturelles KomponierenAmen Feizabadis Suche nach einer neuen Narrativität

Der Clash der Kulturen interessiert ihn nicht. Aus dem Substrat von persischer und europäischer Kunst, Musik und Alltag baut der junge iranische Komponist Amen Feizabadi neue musikalische Erzählungen. Akustische und visuelle Materialien fügen sich zu künstlerisch ganz neuen Formen.

Von Gisela Nauck

Fünf Perosnen stehen vor einer Wand. Dort hängen drei beleuchtet Kunstwerke (Sarah Nemtsov)
Komponist Amen Feizabadi (rechts) mit den Musikerinnen von LUX:NM und Sängerin Claudia van Hasselt (Mitte) (Sarah Nemtsov)
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Amen Feizabadi  wurde 1983 in Teheran geboren und lebt zur Zeit in Berlin. In seiner Heimatstadt studierte er klassische Musik und danach an der Essener Folkwang Universität der Künste das Fach Komposition.

Feizabadi bezeichnet sich als Musiker, Komponist und Musiktheater-Autor. Er will als Komponist Geschichten auf ganz neue Art und Weise zu erzählen: mit Instrumental- und Vokalklängen, mit persischen und europäischen Instrumenten, unter Verwendung von Fundstücken, Orten und Räumen. Nicht zufällig führte er Storytelling Music als Genre in die neue Musik ein.

"Übermorgen um 03:15 Uhr mit dem dritten Klang" oder "Taximusic" oder "Die Sammelleidenschaft des Fährmanns" sind Arbeiten von ihm betitelt. Grundlage für diese sind fiktive, dokumentarische oder kollektive Geschichten, deren polyphoner Erzählung er musikalische Form gibt.

Diese Sendung können Sie nach Aussstrahlung 7 Tage lang anhören.

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