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Treffen in GenfBiden und Putin setzen auf Entspannung

Biden und Putin stehen weit voneinander entfernt. Biden reicht seine Hand Richtung Putin. (imago / Sergei Bobylev )
Wladimir Putin und Joe Biden am 16. Juni 2021 in Genf, Schweiz (imago / Sergei Bobylev )

Das Treffen von US-Präsident Biden und Russlands Staatschef Putin in Genf ist mit vorsichtigen Signalen der Entspannung zuendegegangen.

Putin sprach im Anschluss von konstruktiven Gesprächen. Sie seien nicht freundschaftlich gewesen, aber es habe auch keine Feindseligkeiten gegeben. Biden sagte, er habe Putin klargemacht, dass die USA auf Handlungen reagieren würden, die ihre Interessen beeinträchtigten. Drohungen seien aber nicht ausgesprochen worden. Niemand habe Interesse an einem neuen Kalten Krieg, betonte Biden.

Konkret beschlossen wurde die Aufnahme eines strategischen Rüstungsdialogs, der die Grundlage für künftige Abrüstungsmaßnahmen schaffen soll. Die Anfang des Jahres abgezogenen Botschafter sollen zudem nach Moskau und Washington zurückkehren. Außerdem wurden Konsultationen über Cybersicherheit vereinbart. Zuletzt hatten mutmaßlich russische Hackerangriffe auf amerikanische Behörden und Unternehmen zu Spannungen geführt.

Diese Nachricht wurde am 17.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.