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StartseiteThemaGrenze der Hoffnung und der Angst31.10.2018

Trump und mittelamerikanische MigrantenGrenze der Hoffnung und der Angst

Auf 3144 Länge Kilometer verläuft die US-mexikanische Grenze. Viele Migranten aus Mittelamerika hoffen, sie zu überwinden - und damit auf ein besseres Leben in den USA. Donald Trump gehört zu denjenigen, die das um jeden Preis verhindern wollen. Der Konflikt reicht bis ins Jahr 1848 zurück.

 Migranten aus Mittelamerika laufen während Zusammenstößen mit der Polizei nahe der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko vor mexikanischen Beamten weg. (dpa/Santiago Billy)
An der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala gab es erneut Zusammenstöße zwischen der Polizei und Migranten. (dpa/Santiago Billy)

Ein Auto der US-Grenzpolizei wartet am Zaun zwischen den USA und Mexiko in der Nähe von Nogales. (imago/ZUMA Press) (imago/ZUMA Press) Die Grenze zwischen USA und Mexiko
Eine 170-jährige Geschichte voller Gewalt und populärer Mythen

Gewalt, Drogenkrieg, Migration – damit verbindet man heute die Grenze zwischen den USA und Mexiko. Die Ethnologin Jeanette Erazo Heufelder beschäftigt sich in "Welcome to Borderland" aber auch mit den Mythen der 1848 gezogenen Demarkationslinie.

Am linken Bildrand sieht man den Grenzzaun zwischen Mexiko und den USA. In der Bildmitte verläuft ein sandiger Weg und am rechten Bildrand sind karge Bäume und Büsche zu sehen.  (Deutschlandradio / Thilo Kößler ) (Deutschlandradio / Thilo Kößler ) Stimmungsbild 
Grenzerfahrungen in Arizona

Eine Mauer will Donald Trump an die mexikanische Grenze bauen, sollte er die Präsidentschaftswahl gewinnen. Doch eine Reise an diese Grenze, nach Arizona, zeigt: Selbst die Trump-Unterstützer dort halten diese Idee für nicht praktikabel. Sehr viel wichtiger als reine Symbolpolitik wäre eine Reform des US-Einwanderungsgesetzes.

Ein obdachloser Migrant vor der US-Mexikanischen Grenze in Tijuana, Mexiko. (dpa picture alliance / David Maung) (dpa picture alliance / David Maung) Migranten in Tijuana  
Gestrandet an der Grenze zu den USA


Tijuana, der nordwestlichste Punkt Mexikos und Lateinamerikas, ist der Ort der wartenden Migranten. Sie versuchen, über die Grenze in die USA zu kommen, zu einem vermeintlich besseren Leben. Doch die meist mittellosen Migranten haben oft weder Visum noch Arbeitserlaubnis und Gefahr droht von gefährlichen Banden und korrupten Polizisten.

Zaun an der Grenze zwischen Mexiko und den USA: "Auch auf dieser Seite gibt es Träume" steht links. (Foto: Nicole Graaf) (Foto: Nicole Graaf) Trumps Mexiko-Pläne
Eine Mauer, die Jobs und Träume zerstören würde

Eine "große, schöne Mauer" nach Mexiko war Donald Trumps prominentestes Wahlversprechen. Sie würde auch Berufspendlern das Leben schwer machen – den Mexikanern genauso wie den US-Amerikanern.

(Wolf-Dieter Vogel) (Wolf-Dieter Vogel) Unterstützung für Migranten in Mexiko
Mit Rückendeckung des Papstes

Die mexikanische Bischofskonferenz hat dazu aufgerufen, den Schutz der Migranten bei den Wahlen im Blick zu haben. Schließlich sind es vor allem kirchliche Einrichtungen, die sich um die Menschen auf ihrem Weg in den Norden kümmern.

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