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TürkeiAnkara beharrt auf Gas-Bohrungen vor Zypern

Türkei, Dilovasi: Das Bohrschiff "Yavuz" liegt im Hafen von Dilovasi, bevor es ins Mittelmeer entsandt wird. Nach Angaben von türkischen Beamten soll das Bohrschiff in ein Gebiet vor Zypern geschickt werden, um nach Gas zu bohren. (zu dpa: EU bereitet wegen Erdgas-Erkundungen Strafmaßnahmen gegen Türkei vor) (Lefteris Pitarakis/AP/dpa)
Türkisches Bohrschiff "Yavuz" (Lefteris Pitarakis/AP/dpa)

Die türkische Regierung hält an ihren Gas-Bohrungen vor der Küste Zyperns fest.

Außenminister Cavusoglu sagte in Istanbul, die Erkundungen würden fortgesetzt, sollte die griechisch-zypriotische Regierung in Nikosia einen Kompromissvorschlag des türkischen Nordens nicht akzeptieren. Die Insel ist seit 1974 faktisch geteilt. Die EU und Zypern betrachtet die sogenannte Wirtschaftszone von bis zu 200 Seemeilen um die Insel als ihr Einflussgebiet. Die Europäische Union droht Ankara wegen der Bohrungen mit Sanktionen. Die Türkei hatte zwei Schiffe zur Erkundung entsandt. Im östlichen Teil des Mittelmeers werden große Öl- und Gas-Vorkommen vermutet.